DIE LANDSCHAFT KURVIG. DIE LEUTE KERNIG.

Raus aus der Stadt, weg vom Alltag, hinein ins pralle Leben und die sattgrün leuchtende Natur: Jetzt im Frühling ist die beste Zeit, Neues zu erkunden und unentdeckte Schätze zu heben. So ein Schatz ist das Innviertel an der Grenze von Oberösterreich zu Bayern – keine klassische Ferienregion, hat es sich den Charme des Unverbrauchten erhalten und überrascht Besucher mit seiner Vielfalt und Herzlichkeit. Sanfte Hügel und weite Ebenen, Städte mit Charakter und Geschichte, Menschen mit Handschlagqualität: Wer einmal im Innviertel war, wird immer wiederkommen (wollen). Nicht zuletzt – und das muss auch einmal gesagt werden – des guten Bieres wegen.



 
Wesentlich länger als das restliche Oberösterreich gehörte das Innviertel zu Bayern, und noch heute sind die Region und ihre Menschen von diesem bayerischen Erbe geprägt. Das zeigt sich nicht nur in der farbenprächtigen Architektur der Städte Braunau, Ried und Schärding, sondern auch in der Gastfreundschaft und Genussfreudigkeit der Innviertler. So gibt es beispielsweise nirgendwo sonst in Österreich eine derartige Dichte an Brauereien wie hier.
 
Verkosten lässt sich die Biervielfalt vor Ort in den Privatbrauereien der Bierregion Innviertel. Die Brauer führen gern durch ihre Keller und gewähren spannende Einblicke in Produktion und Geschichte des Bieres. Die Bierwirte offerieren zum Bier auch gleich die passende Kost und – wenn es einmal länger werden sollte – mitunter auch ein weiches Bett.
 
Denn bei aller Beschleunigung, der wir heute ausgesetzt sind: Für das Innviertel sollte man sich Zeit nehmen und vielleicht auch einmal das Auto stehen lassen. Von der Salzach bis zur Donau, vom Hausruck bis zum Inn führen gleich zehn gut beschilderte Radrouten durch die Region – entlang von Flüssen und Bächen, durch schattige Wälder, vorbei an Wiesen und Feldern. 
 
Besonders schön radeln ist etwa entlang des Inns im "Europareservat Unterer Inn", einem landschaftlichen Juwel mit artenreicher Flora und Fauna. Am Weg liegen aber nicht nur Naturschönheiten, sondern auch viele kulturelle Kleinode wie das Augustiner Chorherren-Stift Reichersberg oder das Burggelände Obernberg, auf dem Falkner Christian Großkopf seine majestätischen Greifvögel in den Himmel steigen lässt. 





Die Städte des Innviertels sind nicht groß, aber beeindruckend in ihrer Vielfalt und Geschichte.



Ried im Innkreis,
die Heimatstadt der berühmten Bildhauer-Dynastie der Schwanthaler, ist vor allem als Messe- und Einkaufsstadt weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Auch hier bieten sich viele Möglichkeiten zum entspannten Bummeln, Flanieren und Einkaufen. 


Braunau am Inn,
die älteste und größte Stadt des Innviertels mit ihrer malerischen Altstadt voller Geschichte und Geschichten, attraktiven Geschäften, einladenden Kaffees und Restaurants. Eingebettet ist dieses kulturelle Zentrum in die wundervolle Natur des Europareservates Unterer Inn. Braunau, wahrlich eine perfekte Kombination aus Stadt. Land. Fluss.

 

Die Stadt Schärding
verbindet gekonnt das Gestern mit dem Heute. Lauschige Gassen und kleine Plätze, die barocke Architektur der bekannten „Silberzeile“, die malerische Lage am Inn und eine bunte Palette an Veranstaltungen ziehen besonders an den Wochenenden viele Menschen an.