unter uns gesagt


Den Innviertlern sagt man ja nach, dass sie gern ihr eigenes Süppchen kochen und sich dabei nur ungern dreinreden lassen. Das mag stimmen oder auch nicht. Fest steht aber, dass es hierzulande bislang noch niemand geschafft hat, den Bierbrauern die Zügel aus der Hand zu nehmen.


Drei Generationen Wurmhöringer
 



Während sich anderswo große Genossenschaften breitmachen, haben es die Innviertler Brauer gern privat. Es bleibt sozusagen alles in der Familie – und das meist seit vielen Generationen. So unterschiedlich wie seine Brauer ist auch das Bier: Es ist „moize“ (malzig), „a weng hantig“ (hopfig) oder „triab“ (Zwickel), auf jeden Fall aber immer „siffi“ (süffig). Die Einheitssuppe dürfen gern andere auslöffeln.

Und weil man das, was gut ist, auch ruhig herzeigen darf, machen die Innviertler Privatbrauereien jetzt gemeinsame Sache mit den Wirten, dem Tourismus und der Wirtschaft. Das Ganze nennt sich „Bierregion Innviertel“ und soll so richtig Gusto (oder auf gut Innviertlerisch: „an Blonga") machen, sich durch diesen schönen Landstrich zu kosten. Darauf ein hochoffizielles Prost!