abspecken? niemals!


Der Innviertler Surspeck ist so etwas wie der kulinarische Botschafter dieses Landstrichs: Blütenweiß und butterweich ist er etwas für Feinspitze mit Sinn für Unverfälschtes. Wer einmal davon gekostet hat, lässt es auch in Zukunft nicht bleiben – da entwickeln selbst Nicht-Innviertler einen ordentlichen Dickschädel.

Ausgangsprodukt ist der Rückenspeck von so genannten „Specksauen“. Ein ausgewachsenes Schwein bringt bis zu 400 Kilogramm auf die Waage, das Ergebnis einer behutsamen Mast mit Gerste, Molke und Milch. Nach der Schlachtung wird der Speck von der Schwarte getrennt und mit Gewürzen und Knoblauch rund sechs Wochen in Salz eingesurt. Das Ergebnis: ein zartschmelzender Speck mit butterweichem Biss. Verkauft wird dieser direkt ab Hof sowie über Metzgereien, auf Bauernmärkten und in der Gastronomie.

Die Surspeckregion erstreckt sich von den Gemeinden Geinberg, Altheim, Mettmach und St. Johann am Walde über Riegerting, Lohnsburg und Waldzell bis nach Weng und Braunau.

Wiederentdeckt: Innviertler Surspeck